Eigentlich sollte Kiwis Geschichte ganz anders verlaufen. Ursprünglich hatte Monica, die Tierschützerin, nur vorgesehen, sie kastrieren und anschließend wieder auf die Straße zu lassen. Doch Kiwi zeigte sich so menschenbezogen, offen und freundlich, dass schnell feststand, die Hündin nicht mehr den Gefahren der Straße auszusetzen.
Wer Kiwi kennenlernen darf, versteht diese Entscheidung! Die junge Hündin geht freundlich auf Menschen zu, freut sich sehr über Aufmerksamkeit und genießt jede Streicheleinheit. Auch andere Hunde findet sie gut.
Über ihr Leben, bevor Monica sie fand, wissen wir leider nichts. An einem Vorderbein hat sie eine kleine, alte Verletzung, weshalb sie manchmal etwas humpelt. Das Bein wurde geröntgt. Der Tierarzt, dem sie vorgestellt wurde, betont, dass die Wunde verheilt sei und es aktuell keinen Hinweis auf Schmerzen gäbe. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Laufe der Zeit Begleiterscheinungen einer Arthrose einstellen.
Wir gehen davon aus, dass Kiwi ein Leben im Haus bisher leider nicht kennenlernen durfte.
Wir wünschen uns deshalb für unsere freundliche Kiwi geduldige, konsequente und liebevolle Menschen, die der noch jungen Rumänin fair die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens vermitteln und ihr auf ihrem Weg dahin den nötigen Rückhalt geben.
Ein Haus mit sicher eingezäunten Garten wäre sicherlich schön für die aufgeschlossene Hündin.
Kiwi ist ein richtiger Sonnenschein, lebensbejahend, aufgeschlossen und witzig. Da sie wahrscheinlich bisher nicht viel von der schönen Seite des Lebens kennenlernen durfte, wünschen wir uns umso mehr eine eigene Familie für unsere Kiwi.