Spanische Tierschützer holten Chenoa in einer Stadt ganz in der Nähe von Sahagún ab. Ihr Besitzer war gestorben, und sie lebte seit zwei Jahren auf der Straße. Sie fraß das wenige, was ihr ein Nachbar gab, und brachte jedes Mal, wenn sie läufig war, Welpen zur Welt. Der Mann, der sie fütterte, tötete ihre Würfe. Eine Kastration war offenbar keine Option. Als der Nachbar den letzten Wurf von Chenoa nicht finden konnte, bat er die Tierschützer um Hilfe. Chenoa hatte ihre acht Welpen gut versteckt. Als der Mann es bemerkte, waren die Welpen bereits zwei Monate alt und er wagte es nicht, sie zu töten.
Die Tierschützer brachten zunächst die Welpen in Sicherheit, damit sie auf der Straße nicht in Gefahr gerieten, aber Chenoa ließ sich nicht von ihnen fangen, nicht einmal von dem Mann, der sie fütterte. Schließlich gelang es, sie mit einer Käfigfalle zu sichern. Chenoa versteht sich gut mit Hunden, egal ob es Rüden oder Hündinnen sind. Ihr Problem sind leider die Menschen, vor fast allen Menschen hat die Hündin panische Angst. Eine der Tierschützerinnen jedoch, die sich um die Hunde kümmert, darf sie nun kurz streicheln.
Die monatlichen Kosten für Chenoa betragen 130€. Wir würden uns freuen, wenn wir für sie Paten finden würden, damit unsere Tierschutzkollegen etwas entlastet werden.