Kola lebte auf dem Grundstück einer älteren Dame und wurde von ihr versorgt.
Als die Hündin jedoch Welpen bekam, wollte die Frau die Verantwortung für die kleine Hundefamilie nicht tragen. Sie entschied, dass die junge Mutterhündin fortan ihre Welpen allein auf der Straße durchbringen sollte.
Glücklicherweise wurde dieser Plan von umsichtigen Menschen durchkreuzt. Einige der Junghunde kamen bei Dorfbewohnern unter.
Kola und ihre Welpen Ulf, Birk und Falk wurden von unseren Tierschutzkollegen Adelina und Dorin aufgenommen. Die Jungs sind jetzt alt genug und brauchen ihre Mutter nicht mehr. Kola sucht nun ihre eigene Familie.
Ihr geschätztes Alter beträgt trotz einiger abgebrochener, jedoch sauberer Zähne etwa zwei Jahre.
Vom Umgebungswechsel noch beeindruckt, zeigt sich die Hündin aktuell von ihrer ruhigen Seite.
Sie beobachtet viel und drängt sich Menschen nicht auf. Wird sie angesprochen, reagiert Kola offen und zugänglich. Unsere Tierschutzkollegen üben mit ihr, sofern es die Zeit zulässt, das An-der-Leine-Laufen und sie geht dabei gut mit.
Mit anderen Hunden hat Kola keine Probleme.
Schwarze Hunde haben es im Tierschutz schwerer als andere Hunde, ihre Menschen zu finden. Wir wünschen uns für Kola sehr, dass sie gerade deshalb gesehen wird. Eine ganz besondere Hündin mit rauem Fell und lustigen Stehohren sucht ihr Zuhause und endlich Sicherheit.
Wenn Ihr Herz für schwarze Hunde und für Kola schlägt, melden Sie sich gern. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Bei Menschen, die Hunde gut lesen, Verantwortung übernehmen und ihr somit Sicherheit vermitteln können, wird sich Kola wahrscheinlich am wohlsten fühlen. Die Hündin ist kein Angsthund, sondern vorsichtig und abwartend.
Unsere kleine Rumänin kennt das Leben in einem Haushalt und als Familienhund nicht.
Dieses Alltagsleben muss sie ebenso lernen wie vermutlich zum Beispiel Stubenreinheit und Alleinebleiben.
Am ehesten stellen wir uns ein Zuhause in ländlicher oder stadtrandnaher, ruhiger Umgebung vor.
Regelmäßige Spaziergänge, eine passende Beschäftigung für das hübsche Köpfchen und Hundekontakte sollten selbstverständlich sein. Kola würde sich aber auch über einen vorhandenen souveränen Hund, der ihr die Eingewöhnung erleichtert, freuen.